Neuer Vorstand gewählt

Bei unserer Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen wurde am Dienstag, 25.20.2011, Marcel Müller zum neuen Vorsitzenden gewählt, der zusammen mit seinen Stellvertretern Louis Reiß und Margit Saldern, die seit 2009 amtierende Doppelspitze Bernd Schlögl/Inge Belan-Payrault ablöst.

SPD-Fraktion ermuntert Schulen zu G9-Zug

Geht es nach der SPD-Fraktion im Rastatter Gemeinderat, so sollen ab dem kommenden Schuljahr 2012/2013 auch in Rastatt Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien die Wahl zwischen dem G8- und dem G9-Zug haben. SPD-Fraktionsvorsitzender Joachim Fischer: „Wir ermuntern die Schulkonferenzen von Ludwig-Wilhelm-Gymnasium und Tulla-Gymnasium, entsprechende Beschlüsse zu fassen und über die Schulleitungen Anträge beim Schulträger, der Stadt Rastatt, zu stellen.“ Joachim Fischer signalisierte für die SPD-Fraktion, diesen Anträgen im Gemeinderat dann auch zuzustimmen.

SPD-Fraktion will Bürgerhaushalt für 2012

Das „bislang häufig brach liegende Potenzial an Ideen, Erfahrungen und Vorschlägen der Rastatter Bürgerinnen und Bürger“ will die SPD-Fraktion im Rastatter Gemeinderat künftig stärker für kommunalpolitische Entscheidungen nutzen. Im Rahmen der jüngsten Fraktionssitzung erneuerten die SPD-Mandatsträger daher ihren Vorschlag, den Haushalt für die Stadt Rastatt in einem neuen Verfahren als „Bürger- oder Beteiligungshaushalt“ aufzustellen, wie es sich in anderen Städten wie Stuttgart, Freiburg oder Geislingen bewährt hat.

Seniorenfahrt in die Pfalz

Unter der Federführung von Stadträtin Ursula Oelschläger unternimmt der SPD-Ortsverein Rastatt eine Halbtages-Busfahrt mit den Senioren der Partei.

SPD Bürger-Radtour zum Hochwasser und Ökologie Projekt (HÖP) Murg Rastatt am 09.09.2011

Nächstes Jahr soll der Startschuss für die HÖP-Bauarbeiten fallen.

Das Projekt wird das Angesicht der Murg, wie wir sie in Rastatt kennen, nachhaltig verändern.

Geplant sind eine naturnahe Gestaltung der Murg von der Franzbrücke bis zur Rheinau und die Schaffung einer Hochwasser-Rückhaltefläche im Gewann Bittler und Große und Kleine Brufert durch Deichrückverlegung.

Wie wird die Murg in Gestalt und Ökologie verändert?
Was bedeuten die Baumaßnahmen für die Stadt?
Welche Hochwasserschutz-Ziele werden für die Stadt erreicht?
Wie entwickelt sich die Grundwassersituation entlang des Retentionsraumes Bitler/Bruffert?

Bei der Radtour versuchen wir diese Fragen zu klären und die baulichen Veränderungen vor Ort mit Plänen und Fotos zu verbildlichen.

Fachlich begleiten wird die Tour Herr Hübner, der Projektleiter des HÖP vom RP Karlsruhe.

Der SPD-Ortsverein Rastatt lädt alle interessierten Bürger zur Teilnahme ein.
Startpunkt ist die Franzbrücke um 16:00 (an der Brauerei), halten am Grün, fahren entlang der Murg bis zur Bitler und umrunden die Große Brufert (Zeitbedarf ca. 3Std.).

Wir freuen uns auf ihr Kommen!

Umstrittener Supermarkt-Standort Rheinau: Bürger schildern Nicolette Kressl, MdB, Bedenken und Ängste

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Bernd Schlögl (li.) zeigt Nicolette Kressl, MdB (2. v.r.), wo die Parkplatzmauer errichtet w

Der SPD-Ortsverein Rastatt hatte die Bundestagsabgeordnete Nicolette Kressl eingeladen, auf ihrer Sommertour Station in der Rheinau zu machen, um dort gemeinsam das Areal des geplanten Supermarkts zu begehen.

Der Bedarf nach einem weiteren Vollversorger werde nicht in Frage gestellt, waren sich die Anwesenden einig, doch hätte man sich bei der Standortdiskussion eine stärkere Einbindung der Bürger gewünscht und könne die vom Gemeinderat gebilligte Vorhabenplanung des Projektentwicklers nicht akzeptieren. Angesichts dieses nach wie vor schwelenden Konflikts wies die Abgeordnete daraufhin, dass die Landesregierung wie angekündigt aktuell dabei sei, die Bürgerbeteiligung in allen relevanten Bereichen fest zu verankern und dafür einen neuen regulatorischen und institutionellen Rahmen zu schaffen.

Im Schulgarten der Johann-Peter-Hebel-Grundschule demonstrierte der Ortsvereinsvorsitzende Bernd Schlögl einer Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, wo genau die geplante rund 2,50 Meter hohe Lärmsichtschutzwand die Kräuterbeete der Schüler durchschneiden werde. Betroffene bedauerten, dass der Einkaufsmarkt nicht nur die Einheit von Kirche, Kindergarten und Schule sprengen werde, sondern auch das alte Murgbett zerstöre, das für Frischluft sorge und vor Hochwasser schütze. Besorgte Eltern brachten zum Ausdruck, dass ein sicherer Schulweg nicht mehr gewährleistet sei, Anwohner beklagten, dass der komplette Baumbestand entlang dem Fuß- und Radweg Siemensstraße gefällt werden müsse.

„Wir sind enttäuscht, hoffen aber immer noch auf die Einsicht des Gemeinderats und des Betreibers“, fasst Joachim Fischer, SPD-Fraktionsvorsitzender, die Stimmung in der Bevölkerung sowie der Fraktion zusammen und ermutigt alle Beteiligten zu weiteren Gesprächen am runden Tisch.

Nicolette Kressl, MdB, besichtigt Wasserkraftwerk Ottersdorf

• v.li.n.r. Wassermeister Tobias Meisch, SPD-Fraktionsvorsitzender Joachim Fischer, Nicolette Kressl, MdB, Michael Koch,

Kalk-Pellets sollen vermarktet werden –Anfragen aus Landwirtschaft

Wasserversorgung in kommunaler Hand gut aufgehoben

Was da in der Sonne hellgelb leuchtet, sieht aus wie Südseesand. In Wirklichkeit handelt es sich bei der feinkörnigen Masse im Container jedoch um so genannte Kalk-Pellets. „Das sind Kalkkügelchen, die beim Entkalkungsprozess aus den Wirbelschichtreaktoren abgelassen werden – 95 Prozent Kalziumkarbonat“, erläutert star.Energiewerke-Geschäftsführer Olaf Kaspryk der SPD-Bundestagsabgeordneten Nicolette Kressl, die auf ihrer Sommertour die neue Enthärtungsanlage besichtigte.

Acht Tonnen reinen Kalk in der Woche produziere man und habe dafür ursprünglich Entsorgungskosten eingeplant. Doch nun liefen die ersten Reaktivitätsuntersuchungen, und man suche nach geeigneten Verwendungsmöglichkeiten, um die kleinen Pellets zu vermarkten, freut sich Olaf Kaspryk.

Er begrüßte den Besuch der Politikerin mit den Worten: „Das Vertrauen zur Politik ist uns wichtig – Politiker sollen deshalb auch wissen, wohin Geld fließt.“ Die Abgeordnete unterstrich, dass die Wasserversorgung als ein wichtiges Gut der Daseinsvorsorge nicht privatisiert werden dürfe und in kommunaler Hand gut aufgehoben sei: „Wasser ist eine wertvolle Ressource der Stadt Rastatt. In höchster Qualität und mit größten Sicherheitsvorkehrungen wird es an die Bürger weitergereicht“.

Mit dem Bau der Entkalkungsanlage wurde auch eine neue, individuell programmierte Netzleitstelle eingerichtet. So werde die Wasserversorgung in Rastatt permanent und automatisch überwacht und geregelt, informierte Olaf Kaspryk. Mit der neuen Netzleitstelle habe man zugleich eine moderne Notleitstelle geschaffen und die komplette Einbruchsüberwachungsanlage erneuert.

Beim Rundgang durch das Wasserwerk erklärten Michael Koch, Abteilungsleiter Erzeugung/Contracting und Wassermeister Tobias Meisch der Abgeordneten detailliert die Funktionsweise der Anlage. Besondere Aufmerksamkeit schenkte Nicolette Kressl dabei dem Kernstück, dem so genannten Düsenboden, durch den das von unten in die Entkalkungsreaktoren aufwärtsströmende Wasser gleichmäßig verteilt wird. In der Branche werde diese vielbeachtete und patentierte Methode bereits als „Rastatter Verfahren“ bezeichnet.

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