Nicolette Kressl, MdB, besichtigt Wasserkraftwerk Ottersdorf

Veröffentlicht am 18.07.2011 in MdB und MdL

• v.li.n.r. Wassermeister Tobias Meisch, SPD-Fraktionsvorsitzender Joachim Fischer, Nicolette Kressl, MdB, Michael Koch,

Kalk-Pellets sollen vermarktet werden –Anfragen aus Landwirtschaft

Wasserversorgung in kommunaler Hand gut aufgehoben

Was da in der Sonne hellgelb leuchtet, sieht aus wie Südseesand. In Wirklichkeit handelt es sich bei der feinkörnigen Masse im Container jedoch um so genannte Kalk-Pellets. „Das sind Kalkkügelchen, die beim Entkalkungsprozess aus den Wirbelschichtreaktoren abgelassen werden – 95 Prozent Kalziumkarbonat“, erläutert star.Energiewerke-Geschäftsführer Olaf Kaspryk der SPD-Bundestagsabgeordneten Nicolette Kressl, die auf ihrer Sommertour die neue Enthärtungsanlage besichtigte.

Acht Tonnen reinen Kalk in der Woche produziere man und habe dafür ursprünglich Entsorgungskosten eingeplant. Doch nun liefen die ersten Reaktivitätsuntersuchungen, und man suche nach geeigneten Verwendungsmöglichkeiten, um die kleinen Pellets zu vermarkten, freut sich Olaf Kaspryk.

Er begrüßte den Besuch der Politikerin mit den Worten: „Das Vertrauen zur Politik ist uns wichtig – Politiker sollen deshalb auch wissen, wohin Geld fließt.“ Die Abgeordnete unterstrich, dass die Wasserversorgung als ein wichtiges Gut der Daseinsvorsorge nicht privatisiert werden dürfe und in kommunaler Hand gut aufgehoben sei: „Wasser ist eine wertvolle Ressource der Stadt Rastatt. In höchster Qualität und mit größten Sicherheitsvorkehrungen wird es an die Bürger weitergereicht“.

Mit dem Bau der Entkalkungsanlage wurde auch eine neue, individuell programmierte Netzleitstelle eingerichtet. So werde die Wasserversorgung in Rastatt permanent und automatisch überwacht und geregelt, informierte Olaf Kaspryk. Mit der neuen Netzleitstelle habe man zugleich eine moderne Notleitstelle geschaffen und die komplette Einbruchsüberwachungsanlage erneuert.

Beim Rundgang durch das Wasserwerk erklärten Michael Koch, Abteilungsleiter Erzeugung/Contracting und Wassermeister Tobias Meisch der Abgeordneten detailliert die Funktionsweise der Anlage. Besondere Aufmerksamkeit schenkte Nicolette Kressl dabei dem Kernstück, dem so genannten Düsenboden, durch den das von unten in die Entkalkungsreaktoren aufwärtsströmende Wasser gleichmäßig verteilt wird. In der Branche werde diese vielbeachtete und patentierte Methode bereits als „Rastatter Verfahren“ bezeichnet.

 

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