„Bahn macht Rastatt zur Lachnummer der Nation“ – Image-Schaden befürchtet und Service-Personal gefordert

Veröffentlicht am 18.08.2017 in Pressemitteilungen

Rastatt (jofi) – Mit harten und deutlichen Worten geht die SPD-Fraktion im Rastatter Gemeinderat mit der Deutschen Bahn ins Gericht. Anlass ist das aus Sicht des SPD-Fraktionsvorsitzenden Joachim Fischer „unglaubliche Verhalten“ der Konzern-Verantwortlichen im Rahmen der Sperrung der Rheintalbahn bei Rastatt. „Wir sind ja nun schon einiges gewohnt – aber was hier passiert, schlägt dem Fass den Boden aus“; so Joachim Fischer.

Der Fraktionsvorsitzende befürchtet einen enormen Image-Schaden für Rastatt: „Mit welchem erbärmlichen Bild unserer Stadt reisen die die vielen Tausende Gestrandete weiter in ihren Urlaub oder nach Hause?“, sorgt sich die SPD-Fraktion. 50-er-Jahre-Mief, herunter gekommene Bahnsteige, verdreckte Wege und ein Bahnhof, für den man sich nur schämen kann: Dies, so die SPD-Fraktion, sei die „Visitenkarte“, die die Bahn den Reisenden von Rastatt in die Hand drücke. „Nun rächt sich bitter, dass die Bahn uns Rastattern seit Jahren die kalte Schulter zeigt“, so  der SPD-Fraktionsvorsitzende. Bestenfalls zur Lachnummer, schlimmstenfalls zum Gespött mache die Bahn so aus Rastatt. Die SPD-Fraktion erwartet eine deutliche Aufstockung des Personals der Bahn am Rastatter Bahnhof, um insbesondere Älteren beim Transport der sperrigen Gepäckstücke zu helfen: „Denn hier beweist sich, was Werbesprüche in Sachen Service und Kundenorientierung wert sind.“ Daher unterstütze die SPD-Fraktion auch ausdrücklich die Bemühungen der SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriele Katzmarek, am Bahnhof bauliche Verbesserungen zu erreichen.

Gerade in Anbetracht satter Zuwächse bei den Übernachtungszahlen – in den ersten sechs Monaten 2017 hat die Stadt Rastatt mit fast 80.000 Übernachtungen einen neuen Rekord aufgestellt und Zuwächse gegenüber dem Vorjahr um gut ein Viertel verzeichnet – befürchtet die SPD-Fraktion, „dass die Bahn – salopp gesagt – durch ihr Verhalten mit dem Hintern das einreißt, was wir Rastatter an gutem Ruf in mühsamer Arbeit in den letzten Jahren mit unseren Händen aufgebaut haben.“

Ach die Informationspolitik der Bahn kritisiert die SPD-Fraktion. Joachim Fischer: „Dass der miserable bauliche Zustand des Bahnhof an eine Mischung aus Nordkorea und einem volkseigenen Beförderungskombinat erinnert, ist das eine – aber zumindest die Informationspolitik sollte mitteleuropäischen Standards genügen.“ Einen regelmäßiger Gesprächsfaden mit der Stadt – stellvertretend für Bürgerschaft und Gemeinderat  - und eine alsbaldige öffentliche Informationsveranstaltung, eine erreichbare Hotline und Informationen über das Internet und die so genannten sozialen Medien müssten von der Bahn von sich aus angeboten werden. „Alles andere schafft nur Unsicherheit“; wünscht sich die SPD-Fraktion Transparenz und Offenheit der Bahn.

 

Martin Schulz

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