SPD-Mitglieder diskutieren Themen der Zukunft

Veröffentlicht am 07.10.2008 in Pressemitteilungen

Mit einer erfreulichen Ansage eröffnete der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Stefan Fluri
die Mitgliederversammlung am Dienstagabend im voll besetzten Nebenzimmer des Gasthauses Anker: „ Wir hatten im zurück liegenden halben Jahr einen Anstieg bei den Mitgliedern“ so Fluri.
Im Vergleich zum 31. März war die Zahl der Mitglieder zum 30. September um drei Personen gestiegen.

In seinem Eröffnungsreferat ging Fluri auf die Lage der Partei ein und kommt zu dem Schluss: “ Wir haben die besseren Konzepte und Ideen. Das muss die SPD bundesweit den Menschen klar machen, anstatt sich mit sich selbst zu beschäftigen.“ Es sei immer besser Taten sprechen zu lassen als Worte.

Kreisvorsitzender Jonas Weber erinnerte daran, was durch 10 Jahre Regierungsverantwortung der SPD alles erreicht werden konnte.

Zur Lage im Land äußerte sich Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der Stadtratsfraktion, Professor Gunter Kaufmann.
Der Bildungsaufbruch, den die SPD-Fraktion auf den Weg gebracht habe, finde hohe Beachtung. Vom Kindergarten bis zum lebenslangen Lernen müssen die Bildungsangebote reichen. Die derzeitigen größten Bildungsprobleme im Land seien, Hauptschule, G8 und eine Schulkarriere, die alleine vom sozialen Status des Elternhauses abhängt, so Kaufmann.

Auch steht die Landes-SPD für Wirtschaftswachstum durch Ökologie und faire Löhne. Gerade in dieser Branche sind besonders die Handwerks- und mittelständischen Betriebe führend.
Die Städte des Landes brauchen vom Land dringend die finanziellen Mittel, um die immer neuen Aufgaben, die sie zu bewältigen haben, meistern zu können.
„Auf Schuldenbergen können keine Kinder Spielen“ so Kaufmann.

In einem Antrag, den Rüdiger Haas vorstellte, wird die Bundes- SPD aufgefordert, das Hamburger Parteiprogramm weiterhin zur Grundlage ihrer Politik zu machen.
Aus Sicht des Gewerkschafters Haas, ist besonders der Teil „Gute Arbeit“ zu beachten.
Themen wie gleitender Übergang in die Rente, Mindestlöhne, Missbräuchliche Anwendung von Leiharbeit, die Stärkung des Dualen Ausbildungssystems, der Mitbestimmung, der Betriebsverfassung, der Tarifautonomie, des Kündigungs- und des Arbeitsschutzes sind unverzichtbare Arbeitnehmerrechte.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Kommunale Ideensammlung

Unter dem Motto„Deine Meinung ist gefragt“ startete der Vorstand in die Schaffung des Kommunalwahlprogrammes.
Mit der Einladung waren die Mitglieder aufgefordert worden, Themen vorzuschlagen, die als Grundlage für ein Wahlprogramm dienen.
Die eingegangenen Anregungen werden jetzt gemeinsam mit einem einstimmig angenommen Thesenpapier, entwickelt von Stefan Fluri, Rüdiger Haas und Knut Bargmann, als Grundlage für das Kommunalwahlprogramm dienen.
Die eingereichten Vorschläge wurden von Knut Bargmann, unter den Grundwerten der SPD - Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität- geordnet, und den anwesenden Mitgliedern vorgestellt.
Das im Auftrag des Vorstandes von der Arbeitsgruppe entwickelte Thesenpapier wurde als Antrag Nummer 2 von Jonas Weber eingebracht.
Außerdem wurde Bernd Schlögl als Nachfolger für Seffen Rätsch als Beisitzer gewählt, der aus wichtigen persönlichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschieden war.

 

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