Scholz und Stoch mit Jonas Weber beim Wirtschaftsdialog im Unimogmuseum Gaggenau

Veröffentlicht am 12.02.2026 in Allgemein

Lukas Hornung - Andreas Stoch - Olaf Scholz - Stefanie Stedry (verdeckt) - Jonas Weber - Stefan Schwaab - Katja Mast

Am 11. Februar diskutierte der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz zusammen mit Staatssekretärin Arbeit und Soziales Katja Mast (SPD), Andreas Stoch (MDL BW SPD) und Jonas Weber (MDL BW SPD) im Unimog-Museum in Gaggenau mit rund 100 Gästen über die Herausforderungen der Baden-Württembergischen Wirtschaft. Der „Wirtschaftsdialog“ war sein erster und einziger Wahlkampftermin in der Region Mittelbaden und stand ganz im Zeichen von Respekt für Arbeitnehmer und sozialer Verantwortung der Unternehmen. Besonders die Zukunft der Bosch-Produktion in Bretten bewegte die Gemüter.

Olaf Scholz im Wirtschaftsdialog: Klare Forderungen nach Respekt und Verantwortung

Gaggenau 11. Februar – Wirtschaftspolitik stand im Mittelpunkt, als Olaf Scholz am 11. Februar im Unimog-Museum in Gaggenau zu Gast war. Der ehemalige Bundeskanzler folgte der Einladung der SPD Baden-Württemberg zu einem „Wirtschaftsdialog“ – seinem ersten und bislang einzigen Wahlkampftermin im Südwesten. Vor rund 100 geladenen Gästen, darunter Betriebsräte, Unternehmer und verdiente Sozialdemokraten wie der ehemalige Landtagsabgeordnete Ernst Kopp, diskutierte Scholz mit ruhiger, sachlicher Stimme über die wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes.

Respekt für Arbeitnehmer im Mittelpunkt

„Wir brauchen einen respektvollen Umgang mit den Menschen, die dieses Land aufgebaut haben“, betonte Scholz zu Beginn. Ein Thema, das auch SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch aufgriff. Die jüngsten Debatten der Union, insbesondere der umstrittene Begriff „Lifestyle-Teilzeit“, boten den Sozialdemokraten Gelegenheit, ihre Position zu stärken. „Jeder von uns ist nur einen Schicksalsschlag vom Bezug von Sozialleistungen entfernt“, erinnerte Arbeitsstaatssekretärin Katja Mast aus Pforzheim.

Besonder emotional wurde es, als die geplante Schließung der Bosch-Produktion in Bretten bis 2028 zur Sprache kam. Rund 980 Arbeitsplätze sind betroffen. „Was da passiert, ist unglaublich“, empörte sich Stoch. „Der Bosch würde sich im Grab umdrehen.“ Ein klares Zeichen dafür, wie sehr die SPD die soziale Verantwortung von Unternehmen betont.

Appell aus dem Publikum: Mehr Leidenschaft für wirtschaftliche Gerechtigkeit

In der anschließenden Diskussion meldete sich eine Frau aus dem Publikum zu Wort. „Mir fehlt Leidenschaft, mir fehlt Emotion! Wenn ich mir euch da vorn so anhöre, hätte ich gerne ein bisschen mehr Feuer“, sagte sie. Kein Vorwurf, sondern ein Aufruf, die wirtschaftlichen Themen mit noch mehr Engagement zu vertreten. Ein Moment, der zeigte, wie sehr die Basis hinter der SPD steht und gleichzeitig mehr Einsatz für ihre Überzeugungen fordert.

Ein Dialog mit klaren Botschaften

Nach dem Auftritt in Gaggenau reiste Scholz mit Stoch weiter nach Bruchsal. Der „Wirtschaftsdialog“ im Unimog-Museum hat deutlich gemacht: Die SPD setzt im Wahlkampf auf klare Botschaften – Respekt für Arbeitnehmer, soziale Verantwortung der Unternehmen und eine Wirtschaftspolitik, die den Menschen dient. Mit diesen Themen will die Partei im Südwesten punkten.

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