Bäderdiskussion: SPD-Fraktion erinnert an Beschlusslage

Veröffentlicht am 10.09.2017 in Pressemitteilungen

Fischer: „Interfraktionellen Antrag mit mindestens sechs Bahnen gibt es nicht“

Rastatt (jofi) – Angesichts der Diskussion zur aktuellen Beschlusslage des Rastatter Gemeinderates zum Kombibad bittet die SPD-Fraktion politische Mitbewerber in einer Pressemitteilung darum, die Beschlüsse „richtig wieder zu geben“ und nicht „umzudeuten“. Konkret wundert sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Joachim Fischer, wie die CDU-Fraktion in einer Pressemitteilung den Eindruck erwecken könne, es habe einen interfraktionellen Antrag gegeben, der den Erhalt des 50-Meter Beckens als Solitär „mit mindestens sechs Bahnen“ zum Ziel gehabt habe.

Joachim Fischer: „Diesen Antrag gibt es nicht, daher entspricht dieser Eindruck auch nicht der Beschlusslage. Vielmehr hat der Gemeinderat am 22. Mai 2017 einstimmig beschlossen, dass das bestehende 50m-Sportbecken im Freibad `Natura´ im Kombibad möglichst als eigene Wasserfläche für Schwimmer erhalten werden soll.“ Die Kosten für Sanierung und Unterhaltung dieses Beckens solle die Verwaltung beziffern, so der Beschluss weiter.

Die SPD-Fraktion lege Wert darauf, dass es derzeit keinen Beschluss mit einer Tendenz zur Verkleinerung in Größe oder Tiefe des Beckens gebe. So ein Eindruck dürfe in der Öffentlichkeit auch nicht erzeugt werden. SPD-Fraktionschef Joachim Fischer: „Die SPD-Fraktion  tritt für den Erhalt des Sportbeckens in der Größe, nämlich mit acht Bahnen, und mit der Tiefe ein, wie es derzeit steht und liegt.“  Was am Ende der Diskussion im Gemeinderat mehrheitsfähig sei, werde man sehen, allerdings stelle die SPD-Fraktion schon jetzt fest, dass durch ihren Einsatz für eine Vergrößerung der Wasserfläche „Schwung und Dynamik“ in die Diskussion gekommen sei.  Joachim Fischer: „Die gegen die Stimmen der SPD im Oktober 2016 beschlossene Verringerung der Rastatter Wasserfläche von 3.550 auf nur noch 2.300 Quadratmeter hat ihre Mehrheit ganz offensichtlich verloren. Dieser Einsatz hat sich gelohnt.“

Positiv bewertet die SPD-Fraktion grundsätzlich das Engagement der Bürgerinitiative „Pro Natura“. Auch wenn dort Menschen mit „leicht unterschiedlichem Zungenschlag“ bei den Prioritäten und Zielen unter einem Dach zusammengefunden hätten, vereine die Akteure doch ein Ziel: Der Einsatz für das Freibad und das Hallenbad. Joachim Fischer: „Es ist nichts Schlechtes daran, wenn sich Bürger für vorhandene städtische Einrichtungen einsetzen. Dies spricht doch eher dafür, dass beide Einrichtungen ihre Berechtigung und ihre Anhänger haben.“ Die SPD sei  sehr zuversichtlich, dass man bei weiterhin offener und transparenter Diskussion, intelligenter Anordnung des Hallenbadgebäudes, der sonstigen Gebäudeteile und des Zugangs, auskömmlicher Wasserfläche sowie einem Erhalt der großzügigen Liegefläche und der Bäume eine Lösung präsentieren könne, die auf sehr überwiegenden Zuspruch der Freunde des Badens in Rastatt stoßen werde. Der Auftrag zur Kostenermittlung für den Erhalt des 50m-Beckens sei hierbei ein Schritt von vielen. Auch die auf Antrag der SPD in das Raumprogramm aufgenommene Rutsche sei ein weiterer Schritt. Fraktionschef Joachim Fischer: „Die SPD-Fraktion wird sich auch künftig darum bemühen, Brücken zu bauen und ein Bad zu entwickeln, das die Menschen gerne und mit Freude besuchen.“

 

Martin Schulz

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